IMPRESSUM I DISCLAIMER IMPRESSUM I DISCLAIMER 2016 - Ulrich Hirling
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Das Ziel ist, die Vorteile der verschiedenen Saiten für Längs- und Querbesaitung zu nutzen. Z.B. eine haltbare, spinfreudige Längssaite mit einer Querbesaitung mit hohem Beschleunigungspotential zu kombinieren, oder den Komfort durch eine entsprechende Querbesaitung zu erhöhen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Der Aufwand eine Kombination zu finden, die für einen individuell optimal ist, ist extrem hoch. Die typische Hybridbesaitung gibt es nicht. Es können Saiten unterschiedlicher Materialien gemischt werden (Polys, Multis, Synthetics und Darm). Leider funktionieren diese Kombinationen aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften und den damit verbundenen unterschiedlichen Spannungsverlusten der Saiten oft nur in einem bestimmten Zeitfenster. Teilweise setzt recht früh ein Verrutschen der Saiten ein. Für Spieler, die eher selten die Saite wechseln, müssen die Saiten daher gut aufeinander abgestimmt sein. Für Poly-Spieler wäre ein guter Ansatz, eine dünnere Saite des gleichen Typs für die Querbesaitung zu verwenden, oder generell nur Polys zu mischen. Z.B eine relativ starre, profilierte Poly als Längssaite für Spin und Haltbarkeit und eine dünnere, runde (evtl. auch elastischere) Poly zur Erhöhung des Komforts und der Power. Auch ist es möglich, die elastischere Saite als Längsseite einzusetzen. Bei diesem Setup ist das primäre Ziel Gefühl, Komfort und Power zu verbessern. Zur Erhöhung der Haltbarkeit und der Kontrolle setzt man in diesem Fall auf eine etwas weniger elastische, meist dickere und haltbarere Quersaite (Profis spielen häufig Darm längs und eine kontrollorientierte Poly quer, aber sehr oft auch anders rum ....). In jedem Fall müssen zum Erreichen eines homogenen Saitenbetts bei der Besaitung die unterschiedlichen Materialeigenschaften, die Durchmesser der Saiten und das zugehörige Saitenbild bei der Wahl des Bespanngewichtes für Längs- und Quersaiten berücksichtigt werden.
Hybrid
Der älteste Saitentyp. In der Herstellung sehr teuer. Obwohl das Angebot an qualitativ hochwertigen Darmsaiten - im Gegensatz zum Poly-Angebot - sehr beschränkt ist, sind Naturdarmsaiten aus dem Profibereich nicht wegzudenken. Naturdarmsaiten sind in Bezug auf Power, Gefühl und Komfort von keinem anderen Saitentyp zu schlagen. Sogar im Punkt Kontrolle - eigentlich die Domäne der Polys - kann die Naturdarmsaite besser sein, solange nicht mit extremer Power und extremem Topspin übers Netz gedroschen wird. Der Ball steht durch die elastischen Eigenschaften länger im Saitenbett, die natürlichen Eigenschaft der Naturdarmsaite sich in den Ball zu beißen, ergeben den benötigten Drall. Betrachtet man in Bezug auf die Haltbarkeit die reine “Performance” der Saite, dann hat auch hier die Naturdarmsaite die Nase vorn. Da die Reißfestigkeit bei synthetischen Saiten meist höher ist, verbleiben die Saiten ohne zu Reißen auch nach totalem Performanceverlust weiterhin im Schläger. Dies wird dann häufig mit besonders guter Haltbarkeit in Verbindung gebracht. Eine Naturdarmsaite spielt sich bis kurz vor dem Reißen nahezu konstant. Es gibt nicht mehr allzuviel Hersteller von Naturdarmsaiten auf dem Markt. Ob alle angebotenen Saiten ihre “eigene” Fabrik haben darf angezweifelt werden. Minderwertige Naturdarmsaiten sind nicht zu empfehlen. Hier ist ein deutlicher Unterschied in allen Belangen spürbar. Das fängt schon beim Bespannen an.
Naturdarm
Multis bestehen aus vielen Schichten von Einzelfasern und wie die Synthetic Gut ebenfalls aus Polyamid. Hier wird versucht, durch unterschiedliche Herstellungsverfahren (Verdrehen, Verflechten etc. …) den Eigenschaften einer Darmsaiten am nächsten zu kommen. Dieser Saitentyp ist in der Herstellung sehr aufwändig und teuer. Auch Multis werden durch unterschiedlichen Aufbau und Veredelungen durch die Hersteller auf bestimmte Spieleigenschaften getrimmt. Im Gegensatz zu Polys, halten gute Multis - ähnlich der Darmsaiten - die Spannung über einen längeren Zeitraum nahezu konstant, bevor sie dann nachlassen. Die Eigenschaften einer echten, hochwertigen Naturdarmsaite bleiben jedoch weiterhin unerreicht. Multis (wie auch Synthetic Gut) werden gerne in Hybrid-Setups verwendet.
Multis
Durch den heutigen Poly-Hype, ist dieser Saitentyp etwas in Vergessenheit geraten. In Zeiten reiner Darmbespannungen, war dieser Saitentyp ursprünglich als Alternative für die Darmsaite gedacht. Der Kern besteht aus Polyamid („Nylon“) und ist sehr elastisch. Dieser elastische, monofile Kern wird von feinen Strängen anderer Fasern unterschiedlichster Materialen umschlossen, und mit einer schützenden Außenschicht versehen. Diese veredelten Varianten der ursprünglichen Nylonsaite werden als SyntheticGut bezeichnet. Durch diese Fasern wird der relativ hohe Spannungsverlust des Kerns kompensiert. Die Spieleigenschaften können zudem durch unterschiedlichen Aufbau und durch die Verwendung spezieller Materialien (verbesserte Haltbarkeit, geringerer Spannungsverlust und bessere Spinannahme ..) für die Ummantelungen beeinflusst werden. Für Spieler mit geradem Schlag und/oder Armproblemen, ist dieser Saitentyp aufgrund den ansonsten ausgewogenen Eigenschaften schon eine Überlegung Wert.
Synthetic Gut
Im Prinzip nur als Bestandteile im Aufbau bei Multis oder Synthetic Gut‘s. Kaum elastisch. Wird zur Steigerung der Haltbarkeit beigemischt. Würde aber in Reinform aufgrund der Steifigkeit kaum Power generieren, sich unkomfortabel spielen und schwer auf den Arm gehen. Saiten mit sehr hohem Kevlaranteil sind nur für notorische Saitenfresser interessant.
Aramid (Kevlar)
Wird weniger häufig verwendet. Wie Polyester aus einem Strang gefertigt. Bekanntester Vertreter ist die Luxilon Alu Power. In hochwertigen Multis werden PEEK- Fasern zudem teilweise zur Erhöhung der Spannungsstabilität und zur Beeinflussung der Spieleigenschaften (spielt sich etwas crisper) hinzugefügt. Die im Sortiment befindliche – wirklich ganz hervorragende - Gamma LiveWire XP hat z.B. Zyex-Fasern (Zyex ist führend in der Herstellung von PEEK-Fasern) der Außenwicklung hinzugefügt. Dadurch spielt sich diese Saite für eine Multi sehr kontrolliert und ist auch für den Saitentyp lange haltbar.
PEEK
Polys bestehen aus einem Strang und evtl. einer sehr dünnen Beschichtung (Coating). Der Aufbau ist sehr einfach. Im Prinzip handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff (PET), der heute viele Einsatzbereiche hat (wie z.B. auch die uns bekannten PET-Flaschen). Als typische Poly-Vorteile gelten Haltbarkeit, Spinunterstützung und Ballkontrolle. Als wesentliche Nachteile eine geringere Ballbeschleunigung, ein schlechtes Gefühl („Touch“), und durch den starren Aufbau deutliche Einschränkungen im Komfort. Ausserdem verlieren Polys kontinuierlich an Spannung, und das sehr viel schneller als jedes andere Saitenmaterial. Die verbesserte Haltbarkeit von Polys ist missverständlich, und nur in direktem Zusammenhang mit der erhöhten Reißfestigkeit zu sehen. Bzgl. des Spannungsverlustes kann man nicht von einer guten Haltbarkeit sprechen. Modernere Polys wurden inzwischen durch immer bessere Additive optimiert (weicher, elastischer, besserer Spannungserhalt). Egal welche Additive Verwendung finden, die resultierende Saite ist in jedem Fall weniger elastisch als jede andere Tennissaite. Polys gibt es in einer sehr hohen Bandbreite von Durchmessern, sind in runder oder profilierter (für zusätzliche Spinunterstützung - die jedoch meist schon nach wenigen Spielstunden merklich nachlässt) Form zu bekommen und verrutschen kaum (oder gar nicht). Polys dominieren derzeit den Markt. Neuerscheinungen sind meist aus Polyester. Die Profis spielen meist Polyestersaiten. Allerdings häufig in Kombination mit Naturdarm in einer Hybridbesaitung. Die Schläger werden - aufgrund des Spannungsverlustes - zudem in der Regel spätestens zu den Ballwechseln getauscht. Für den Freizeitspieler undenkbar. Jeder muss selbst entscheiden, ob er die polytypischen Vorteile für sich nutzen kann. Die Saite kann schon helfen. Den eigentlichen Spin macht aber der Spieler am Ende des Griffes. Insbesondere wenn man Armprobleme hat, zu wenig Power und Länge in seine Schläge bekommt, aber trotzdem unbedingt eine Polyestersaite spielen will, ist die Auswahl der für das eigene Spiel optimalen Saite sehr wichtig.
Polyester
… stellt die Spieleigenschaften in der Tendenz dar. D.h. in welchem Bereich die Saite eben ihre Schwerpunkte hat. Durch das Material ist schon eine Richtung vorgegeben. Im  gezeigten Beispiel würde es sich um eine kontrollorientierte Saite handeln. Bei Power und Komfort wären eher Abstriche zu machen. Aber vielleicht ist es gerade dieser Mix, der für einen persönlich ideal ist. Power und Kontrolle sind in der Regel gegenläufig. Harte, profilierte Saiten sind oft sehr unkomfortabel. Um‘s probieren wird man nicht herumkommen. Mit der Wahl des Saitendurchmessers oder der Spannung kann man etwas nachjustieren. Der verwendete Schläger (weich/hart) hat ebenfalls sehr großen Einfluss. Am grundlegenden Verhalten der Saite ändert das aber alles nichts.
Kontrolle Spin Komfort Power
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Das Ziel ist, die Vorteile der verschiedenen Saiten für Längs- und Querbesaitung zu nutzen. Z.B. eine haltbare, spinfreudige Längssaite mit einer Querbesaitung mit hohem Beschleunigungspotential zu kombinieren, oder den Komfort durch eine entsprechende Querbesaitung zu erhöhen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Der Aufwand eine Kombination zu finden, die für einen individuell optimal ist, ist extrem hoch. Die typische Hybridbesaitung gibt es nicht. Es können Saiten unterschiedlicher Materialien gemischt werden (Polys, Multis, Synthetics und Darm). Leider funktionieren diese Kombinationen aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften und den damit verbundenen unterschiedlichen Spannungsverlusten der Saiten oft nur in einem bestimmten Zeitfenster. Teilweise setzt recht früh ein Verrutschen der Saiten ein. Für Spieler, die eher selten die Saite wechseln, müssen die Saiten daher gut aufeinander abgestimmt sein. Für Poly-Spieler wäre ein guter Ansatz, eine dünnere Saite des gleichen Typs für die Querbesaitung zu verwenden, oder generell nur Polys zu mischen. Z.B eine relativ starre, profilierte Poly als Längssaite für Spin und Haltbarkeit und eine dünnere, runde (evtl. auch elastischere) Poly zur Erhöhung des Komforts und der Power. Auch ist es möglich, die elastischere Saite als Längsseite einzusetzen. Bei diesem Setup ist das primäre Ziel Gefühl, Komfort und Power zu verbessern. Zur Erhöhung der Haltbarkeit und der Kontrolle setzt man in diesem Fall auf eine etwas weniger elastische, meist dickere und haltbarere Quersaite (Profis spielen häufig Darm längs und eine kontrollorientierte Poly quer, aber sehr oft auch anders rum ....). In jedem Fall müssen zum Erreichen eines homogenen Saitenbetts bei der Besaitung die unterschiedlichen Materialeigenschaften, die Durchmesser der Saiten und das zugehörige Saitenbild bei der Wahl des Bespanngewichtes für Längs- und Quersaiten berücksichtigt werden.
Hybrid
Der älteste Saitentyp. In der Herstellung sehr teuer. Obwohl das Angebot an qualitativ hochwertigen Darmsaiten - im Gegensatz zum Poly-Angebot - sehr beschränkt ist, sind Naturdarmsaiten aus dem Profibereich nicht wegzudenken. Naturdarmsaiten sind in Bezug auf Power, Gefühl und Komfort von keinem anderen Saitentyp zu schlagen. Sogar im Punkt Kontrolle - eigentlich die Domäne der Polys - kann die Naturdarmsaite besser sein, solange nicht mit extremer Power und extremem Topspin übers Netz gedroschen wird. Der Ball steht durch die elastischen Eigenschaften länger im Saitenbett, die natürlichen Eigenschaft der Naturdarmsaite sich in den Ball zu beißen, ergeben den benötigten Drall. Betrachtet man in Bezug auf die Haltbarkeit die reine “Performance” der Saite, dann hat auch hier die Naturdarmsaite die Nase vorn. Da die Reißfestigkeit bei synthetischen Saiten meist höher ist, verbleiben die Saiten ohne zu Reißen auch nach totalem Performanceverlust weiterhin im Schläger. Dies wird dann häufig mit besonders guter Haltbarkeit in Verbindung gebracht. Eine Naturdarmsaite spielt sich bis kurz vor dem Reißen nahezu konstant. Es gibt nicht mehr allzuviel Hersteller von Naturdarmsaiten auf dem Markt. Ob alle angebotenen Saiten ihre “eigene” Fabrik haben darf angezweifelt werden. Minderwertige Naturdarmsaiten sind nicht zu empfehlen. Hier ist ein deutlicher Unterschied in allen Belangen spürbar. Das fängt schon beim Bespannen an.
Naturdarm
Multis bestehen aus vielen Schichten von Einzelfasern und wie die Synthetic Gut ebenfalls aus Polyamid. Hier wird versucht, durch unterschiedliche Herstellungsverfahren (Verdrehen, Verflechten etc. …) den Eigenschaften einer Darmsaiten am nächsten zu kommen. Dieser Saitentyp ist in der Herstellung sehr aufwändig und teuer. Auch Multis werden durch unterschiedlichen Aufbau und Veredelungen durch die Hersteller auf bestimmte Spieleigenschaften getrimmt. Im Gegensatz zu Polys, halten gute Multis - ähnlich der Darmsaiten - die Spannung über einen längeren Zeitraum nahezu konstant, bevor sie dann nachlassen. Die Eigenschaften einer echten, hochwertigen Naturdarmsaite bleiben jedoch weiterhin unerreicht. Multis (wie auch Synthetic Gut) werden gerne in Hybrid- Setups verwendet.
Multis
Durch den heutigen Poly-Hype, ist dieser Saitentyp etwas in Vergessenheit geraten. In Zeiten reiner Darmbespannungen, war dieser Saitentyp ursprünglich als Alternative für die Darmsaite gedacht. Der Kern besteht aus Polyamid („Nylon“) und ist sehr elastisch. Dieser elastische, monofile Kern wird von feinen Strängen anderer Fasern unterschiedlichster Materialen umschlossen, und mit einer schützenden Außenschicht versehen. Diese veredelten Varianten der ursprünglichen Nylonsaite werden als SyntheticGut bezeichnet. Durch diese Fasern wird der relativ hohe Spannungsverlust des Kerns kompensiert. Die Spieleigenschaften können zudem durch unterschiedlichen Aufbau und durch die Verwendung spezieller Materialien (verbesserte Haltbarkeit, geringerer Spannungsverlust und bessere Spinannahme ..) für die Ummantelungen beeinflusst werden. Für Spieler mit geradem Schlag und/oder Armproblemen, ist dieser Saitentyp aufgrund den ansonsten ausgewogenen Eigenschaften schon eine Überlegung Wert.
Synthetic Gut
Im Prinzip nur als Bestandteile im Aufbau bei Multis oder Synthetic Gut‘s. Kaum elastisch. Wird zur Steigerung der Haltbarkeit beigemischt. Würde aber in Reinform aufgrund der Steifigkeit kaum Power generieren, sich unkomfortabel spielen und schwer auf den Arm gehen. Saiten mit sehr hohem Kevlaranteil sind nur für notorische Saitenfresser interessant.
Aramid (Kevlar)
Wird weniger häufig verwendet. Wie Polyester aus einem Strang gefertigt. Bekanntester Vertreter ist die Luxilon Alu Power. In hochwertigen Multis werden PEEK-Fasern zudem teilweise zur Erhöhung der Spannungsstabilität und zur Beeinflussung der Spieleigenschaften (spielt sich etwas crisper) hinzugefügt. Die im Sortiment befindliche – wirklich ganz hervorragende - Gamma LiveWire XP hat z.B. Zyex-Fasern (Zyex ist führend in der Herstellung von PEEK-Fasern) der Außenwicklung hinzugefügt. Dadurch spielt sich diese Saite für eine Multi sehr kontrolliert und ist auch für den Saitentyp lange haltbar.
PEEK
Polys bestehen aus einem Strang und evtl. einer sehr dünnen Beschichtung (Coating). Der Aufbau ist sehr einfach. Im Prinzip handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff (PET), der heute viele Einsatzbereiche hat (wie z.B. auch die uns bekannten PET-Flaschen). Als typische Poly-Vorteile gelten Haltbarkeit, Spinunterstützung und Ballkontrolle. Als wesentliche Nachteile eine geringere Ballbeschleunigung, ein schlechtes Gefühl („Touch“), und durch den starren Aufbau deutliche Einschränkungen im Komfort. Ausserdem verlieren Polys kontinuierlich an Spannung, und das sehr viel schneller als jedes andere Saitenmaterial. Die verbesserte Haltbarkeit von Polys ist missverständlich, und nur in direktem Zusammenhang mit der erhöhten Reißfestigkeit zu sehen. Bzgl. des Spannungsverlustes kann man nicht von einer guten Haltbarkeit sprechen. Modernere Polys wurden inzwischen durch immer bessere Additive optimiert (weicher, elastischer, besserer Spannungserhalt). Egal welche Additive Verwendung finden, die resultierende Saite ist in jedem Fall weniger elastisch als jede andere Tennissaite. Polys gibt es in einer sehr hohen Bandbreite von Durchmessern, sind in runder oder profilierter (für zusätzliche Spinunterstützung - die jedoch meist schon nach wenigen Spielstunden merklich nachlässt) Form zu bekommen und verrutschen kaum (oder gar nicht). Polys dominieren derzeit den Markt. Neuerscheinungen sind meist aus Polyester. Die Profis spielen meist Polyestersaiten. Allerdings häufig in Kombination mit Naturdarm in einer Hybridbesaitung. Die Schläger werden - aufgrund des Spannungsverlustes - zudem in der Regel spätestens zu den Ballwechseln getauscht. Für den Freizeitspieler undenkbar. Jeder muss selbst entscheiden, ob er die polytypischen Vorteile für sich nutzen kann. Die Saite kann schon helfen. Den eigentlichen Spin macht aber der Spieler am Ende des Griffes. Insbesondere wenn man Armprobleme hat, zu wenig Power und Länge in seine Schläge bekommt, aber trotzdem unbedingt eine Polyestersaite spielen will, ist die Auswahl der für das eigene Spiel optimalen Saite sehr wichtig.
Polyester
… stellt die Spieleigenschaften in der Tendenz dar. D.h. in welchem Bereich die Saite eben ihre Schwerpunkte hat. Durch das Material ist schon eine Richtung vorgegeben. Im  gezeigten Beispiel würde es sich um eine kontrollorientierte Saite handeln. Bei Power und Komfort wären eher Abstriche zu machen. Aber vielleicht ist es gerade dieser Mix, der für einen persönlich ideal ist. Power und Kontrolle sind in der Regel gegenläufig. Harte, profilierte Saiten sind oft sehr unkomfortabel. Um‘s probieren wird man nicht herumkommen. Mit der Wahl des Saitendurchmessers oder der Spannung kann man etwas nachjustieren. Der verwendete Schläger (weich/hart) hat ebenfalls sehr großen Einfluss. Am grundlegenden Verhalten der Saite ändert das aber alles nichts.
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